Ideen für das Eichsfeld gefragt

 
 

Die Regionale Aktionsgruppe (RAG) Eichsfeld startet ab sofort den nächsten LEADER-Projektaufruf. Gesucht werden innovative Projektideen mit einem Mehrwert für das gesamte Eichsfeld. Wie können die Orte oder die gesamte Region attraktiver und lebenswerter gestaltet werden? Bis zum 30. Oktober 2019 können Kommunen, Kirchengemeinden, Vereine, Unternehmen und Privatpersonen aus dem Landkreis ihre Projektideen für die Jahre 2020-2022 beim Regionalmanagement einreichen.

Seit Beginn der Förderperiode konnten im Eichsfeld bereits eine Vielzahl von Projekten durch LEADER-Mittel realisiert werden. Allein aus dem letztjährigen Projektaufruf können 27 Maßnahmen, darunter zum Beispiel die Anti-Drogenkampagne „Revolution-Train“, die Sanierung des Volkeröder Schlosses oder den Neubau sanitärer Anlagen am Kerbschen Berg in Dingelstädt mit Fördermitteln unterstützt werden.

Durch den neuen Projektaufruf sollen gezielt weitere Impulse zur Entwicklung des Eichsfelds gesetzt werden. „Die Regionale Entwicklungsstrategie dient dabei als strategische Bewertungsgrundlage und sieht Maßnahmen aus den vier Handlungsfeldern Bildung/Arbeit/Wirtschaft, Tourismus- und Naherholung, Natur und Kulturlandschaft sowie Lebensqualität/Soziales/Traditionen und Bräuche vor“, erklärt Regionalmanager Daniel Fiedler.

„Die Höhe der Förderung für die einzelnen Projekte richtet sich dabei nach der Art des Antragstellers sowie der geplanten Maßnahme und beträgt zwischen 35 und 75 Prozent der Gesamtkosten. Je Projekt ist ein Zuschuss von maximal 100.000 Euro möglich“, ergänzt Katrin Oberthür, ebenfalls Regionalmanagerin der RAG Eichsfeld.

„Nach Sichtung der eingegangenen Projektideen werden im Frühjahr 2020 alle antragsreifen Maßnahmen durch den Fachbeirat und den Vorstand der RAG mit Hilfe einer Bewertungsmatrix beurteilt und in eine Prioritätenliste eingeordnet“, so die Regionalmanagerin weiter.

Auf dem Weg von der Projektidee bis hin zum Förderantrag begleiten die Regionalmanager Daniel Fiedler (Tel.: 0361/4413-139) und Katrin Oberthür (Tel.: 03606/655-103) die Vorhabenträger und stehen als Ansprechpartner gern zur Verfügung.